Back to Europe – auf dem Weg nach Helsinki

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So. Die Grenze wäre geschafft. Und das Gefühl wieder in Europa zu sein ist gut. Die Ansage im Zug ändert sich. Keiner weist mich mehr darauf hin, dass ich zu jeder Zeit meinen Pass mir mir zu führen habe. Sondern ich bekomme einen freundlichen Hinweis darauf, wo sich das Board-Bistro befindet.

Kommen wir wieder zur obligaten Beschreibung der Landschaft: Es wirkt aufgeäumter, und tatsächlich etwas üppiger.

Unser Gegenzug auf dem Weg nach Russland
Grenzpfosten – meine Güte, hab ich das lange nicht mehr gesehen…

 

Mein Sitznachbar, ein netter Finne, erklärt mir, dass ich den Unterschied sicher gleich bemerken werde, wenn wir die Grenze passiert hätten. Es wäre nicht mehr so stark sichtbar, wie in der früheren Zeit, aber noch immer sichtbar. Und ich denke daran, wie es früher an der deutsch-deutschen Grenze war. Auch hier war es so, dass ¨unser¨ Korn (das westdeutsche) höher stand und die Landschaft insgesamt einen üppigeren Eindruck machte. Ein Bild, das sich heute kaum mehr finden lässt.

Die Grenze ist diesmal kaum merkbar, die Kontrollen ebenfalls.

Finnischer Grenzer – bewaffneter als der vorher, aber gefühlt freundlicher

 

Aber hierzu schreibe ich noch einen gesonderten Artikel zu Ein- und Ausreise nach St. Petersburg, wie auch zu den Themen Sicherheit, Wohlfühlen und alleine reisen. (Vorweg: alles kein Problem, man muss sich nur normal verhalten.)

Der Wald wird dichter, wir fahren ja auch durch Lappland. Bin ich gespannt, ob ich einen Elch zu Gesicht bekommen werde….

 

 

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